Der Wald von Bercé, ein außergewöhnlicher Wald.

Mit 5.415 ha Fläche besteht er aus 57% Laub- und 42% Nadelbäumen.

 

Die Geschichte des Waldes

Der staatliche Wald von Bercé erstreckt sich auf 5.400 ha und ist ein außergewöhnliches Naturerbe. Er ist das Überbleibsel eines riesigen Waldes, der den Norden der Loire vor der Römerbesatzung bedeckte und wurde im 14. Jahrhundert zum Königlichen Wald erklärt. Er ist eines der schönsten Eichenvorkommen Frankreichs mit über 300 Jahre alten Exemplaren, die bis zu 50 m hoch werden können und die man im „Futaie des Clos“ bewundern kann. Die Eiche von Bercé wurde früher zur Schiffskonstruktion verwendet und wird heute im Böttcherhandwerk und zur Möbelherstellung verwendet.

Der Wald von Bercé besteht ebenfalls aus See-Kiefern und Nadelbäumen wie den Gewöhnlichen Douglasien und den Korsischen Schwarzkiefern. Dieser Tauchgang in die Natur lässt Sie in der Zeit zurückreisen, von der Fontaine de la Coudre bis hin zu den Quellen der Hermitière (romantischer und mythischer Ort aus dem 20. Jahrhundert, an dem sich bei Volkstänzen zahlreiche Pärchen gebildet haben…), auf regelmäßig gepflegten Wegen.

Ein außergewöhnlicher Wald

Laubbäume und See-Kiefern, die einer Aufforstung entstammen, machen sich die zahlreichen Berghänge und Täler im Umfang eines zum Süden hin geöffneten „Hufeisens“ auf 5.400 ha streitig. Die Könige dieses Waldes sind die Eichen, wie die Eiche Boppe, Roulleau de la Roussière sowie die Eiche Emery bei der Fontaine de la Coudre. Die „Fässer“ von Bercé, gerade und schlank, verdanken ihre Perfektion der Hochwaldbauform in Unteretagen, die sie auf der Suche nach Licht zum Wachstum zwingen… Hier geben die Förster ihr Berufsgeheimnis von Generation zu Generation weiter, um die Nachfolge der Großväter zu garantieren, die noch nicht geboren sind!

Das Leben im Wald

Von Frühling bis Herbst summt der Wald vor Leben, tagsüber wie nachts: vom Vogelgesang bis hin zum Hirschröhren, vom Murmeln der Quelle bis hin zum Wind, der 40 Meter über dem Boden durch die Äste weht. Aber man findet hier ebenfalls einen Springbrunnen und kleine Teiche, Quellen neben denen sich das Gästehaus: „L‘Hermitière“ angesiedelt hat. In den warmen Jahreszeiten kann man hier mit Reservierung frühstücken.  „Exquisites Frühstück, bezaubernder Ort“, schrieb die Königinmutter von England 1984 in das Gästebuch.

Freizeitaktivitäten im Wald

Der Wald ist ein Tempel der Natur und die ideale Verbindung zwischen dem historischen Erbe von Château-du-Loir und den Schlossgärten des Schlosses Grand-Lucé. Zwischen den beiden: das charmante Dorf Jupilles mit dem Naturkundemuseum Maison de l‘Homme et de la Forêt:  Carnuta, das Sie in eine Welt voller Geschichte und Legenden versetzen wird. Es gibt zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten zu Fuß, mit dem Rad und zu Pferd. Vor allem Mountainbikewege befriedigen Liebhaber sowie versierte Sportler… Denn die Vertiefungen der Täler und Gipfel schaffen manchmal unterhaltsame Höhenunterschiede, die jedoch einfach zu überwinden sind.